Pigmentflecken: Was tun gegen braune Flecken im Gesicht?

Kategorie: Sommer,

von Christina Knauseder-Csipek

Frau mit Sonnenhut cremt sich das Gesicht ein

Still und heimlich schleichen sie sich ein, und plötzlich sind sie da: Pigmentflecken betreffen rund 80 Prozent aller Frauen. Besonders im Gesicht empfinden wir die Hyperpigmentierung als störend. Wie eine Pigmentstörung entsteht und wie man Pigmentflecken entfernen oder zumindest mildern kann, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Endlich Sonne! Wenn die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter wieder unsere Nase kitzeln, möchten wir am liebsten den ganzen Tag draußen verbringen. Doch auf zu viel Sonne reagiert die Haut oftmals mit Pigmentflecken. Braune Flecken im Gesicht und an anderen exponierten Stellen des Körpers sind die Folge. Die Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität), die die Gefahr einer Hyperpigmentierung erhöht, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu zählen unter anderem

  • alkoholhaltige Pflegemittel
  • bestimmte Krankheiten (Auto-Immunerkrankung, Stoffwechselstörungen) und Medikamente (hormonelle Verhütungsmittel und Antibiotika)
  • pflanzliche Inhaltsstoffe (Johanniskraut oder Zitruspflanzen)

Ist unsere Haut lichtempfindlich, reagiert sie bereits nach kurzer Zeit an der Sonne mit Kribbeln, Brennen, Jucken, Ausschlug, Sonnenbrand – und mit Pigmentflecken.

Was sind Pigmentflecken?

Unregelmäßige, bräunliche Verfärbungen der Haut bezeichnen wir als Pigmentflecken. Im Unterschied zu Muttermalen sind Pigmentflecken oder Altersflecken nicht zu ertasten. Die bräunlichen Verfärbungen entstehen, wenn zu viel Melanin in der Hautoberfläche eingelagert wird.

Pigmentflecken oder Muttermal – was ist der Unterschied?

Muttermale, auch Leberflecke genannt, sind entweder seit der Geburt vorhanden oder kommen im Laufe des Lebens hinzu. Es handelt sich um gutartige Hautwucherungen, die aus roten Blutzellen, gelben Talgdrüsen oder anderen Zellen bestehen. Ihre Größe und Farbe variiert von Gelb- bis zu Braunnuancen. Es gibt auch Muttermale, die eine tiefschwarze Färbung besitzen. Muttermale bleichen mit dem Älterwerden mehr und mehr aus. Eine regelmäßige Kontrolle beim Hautarzt hilft, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Gesicht mit Sommersprossen und Pigmentflecken
Der kleine, feinen Unterschied: Pigmentflecken oder Muttermal?

Pigmentflecken – wie entstehen sie?

Unsere Haut verfügt über bestimmte Pigmente. Die individuelle Pigmentierung beeinflusst, welche Farbe unsere Haut hat. Wenn wir längere Zeit in der Sonne verbringen, werden die pigmentbildenden Melanozyten aktiviert, die dafür sorgen, dass unsere Haut braun wird. Eigentlich ist Bräune eine natürliche Schutzreaktion unserer Haut. Wird unsere Haut zu stark pigmentiert, erscheinen im Gefolge der Bräune aber auch andere, unerwünschte Flecken. Bei der sogenannten Hyperpigmentierung tauchen Pigmentflecke wie Sommersprossen, Leberflecken und Altersflecken auf. Sind Sie ein heller Hauttyp? Dann bekommen Sie wahrscheinlich an Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, Sommersprossen, die im Winter verblassen.

Frau mit Sonnenhut auf Liege unter Sonnenschirm
Bei Neigung zu Pigmentflecken: Die Sonne lieber im Schatten genießen

Pigmentflecken entfernen – geht das?

Grundsätzlich können dunkle Flecken mit bestimmten Kosmetikprodukten zumindest aufgehellt und es kann einer neuen Entstehung entgegengewirkt werden.

Wir empfehlen deshalb das Pigmentclar Serum von La Roche Posay. Das Serum mildert dunkle Flecken deutlich und beinhaltet einen Anti-Rückfall-Effekt. Aber auch von innen kann nachgeholfen werden. Die Einnahme der Kapseln Beta Carotin von Pure Encapsulations wirkt sich dank natürlichem Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A günstig auf das Hautbild aus.

Gegen Leberflecken hilft, die Leber zu stärken

Wird die Leber bei ihrer Hauptaufgabe – der Beseitigung von Giftstoffen – behindert, sind oft Hautreizungen und allergische Reaktionen die Folge. Doch unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Ausschlägen und Akne oder übermäßig vielen Leberflecken können Sie vorbeugen. Und zwar mit den Heilpflanzen Rosmarin und Eberraute, die vorbeugend eingesetzt werden, um die Leber zu unterstützen.

  • Das Phytopharma Gemmo-Mazerat Rosmarin wirkt regulierend auf Leber und Galle und hilft mit seiner blutreinigenden Wirkung bei der Entgiftung. Außerdem kurbelt Rosmarin den Stoffwechsel an und lindert Verdauungsbeschwerden. Das wiederum wirkt positiv auf unser seelisches Wohlbefinden.

  • Die Phytopharma Eberraute Tinktur hilft, indem sie die Leber unterstützt. Mit Gerb- und Bitterstoffen regt die herb-aromatische Eberraute die Produktion der Säfte in Magen, Galle und Leber an und fördert so die Verdauung.

Pigmentstörung vorbeugen – das sollten Sie beachten

Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Bildung von Sonnenflecken und Altersflecken zu. Vor allem an Handrücken, Unterarmen, Dekolleté und Gesicht zeigen sie sich dann als rundliche bis linsenförmige braune Flecken. Auslöser ist oft der jahrzehntelange Einfluss der UV-Strahlung. Um Pigmentstörungen vorzubeugen, empfehlen sich Antioxidantien wie Astaxanthin, andere Carotinide, Selen, Magnesium oder Vitamin C. All das stärkt die Haut von innen. Denn aufgrund von Magnesiummangel können freie Radikale negativen Einfluss auf das Hautbild nehmen. Das Resultat: der Alterungsprozess wird gefördert. Übermäßiges Sonnenbaden sollten Sie grundsätzlich vermeiden. Auch die Mittagshitze sollten wir immer im Schatten verbringen. Unabhängig davon gilt: ein hochwertiger Sonnenschutz mit hohem UV-A- und UV-B-Filter ist Pflicht! Am besten sollte der Sonnenschutz fettfrei sein und frei von Emulgatoren.

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